Elektromobilität

Frangen, Antworten und Wissenswertes

Gebraucht. Geprüft. Garantiert!

Ob aus Überzeugung oder mit Blick auf den Geldbeutel – ein gepflegter Gebrauchtwagen ist oft die clevere Wahl. Wir helfen Ihnen dabei, das passende Fahrzeug für Ihre Bedürfnisse und Ihr Budget zu finden.

Alle unsere Fahrzeuge werden von geschultem Fachpersonal sorgfältig geprüft und sind sofort fahrbereit. Und weil Vertrauen für uns dazugehört, sichern wir Ihren Kauf mit unserer hauseigenen Gebrauchtwagengarantie ab – auch über die Schlüsselübergabe hinaus.

Bereit für ein neues Kapitel – mit Ihnen!

REIN ELEKTRISCH

Mit einem Elektromotor gibt es keinen lokalen Emissionsausstoß. Da lokal keinerlei Abgase entstehen, helfen Sie mit die Luft vor allem in Städten und Dörfern zu verbessern und den Verkehrslärm zu verringern, denn Elektromotoren sind leise. Erleben Sie ein völlig neues Fahrgefühl ohne Schaltzyklen, wie ein Automatikgetriebe. Die Kraftübertragung geschieht direkte ohne Verzögerung, da keine Drehzahl nötig ist.

PLUG-IN HYBRID

Die Kombination aus Benzin- und Elektromotor vereint 2 Technologien miteinander. Das Fahrzeug passt sich an Ihre Fahrsituation an und nutzt den jeweils effizientesten Antrieb. Das Ergebnis ist ein geringerer Verbrauch an Kraftstoff und niedrige Betriebskosten des elektrischen Antriebes. So fahren Sie in der Stadt leise und sauber und auf der Autobahn schnell mit hoher Reichweite.

Elektrisch fahren - wie geht das?

Was heißt elektrisch fahren in der Praxis und wie funktioniert das im Alltag? Wir lassen Sie mit Ihren Fragen nicht allein und geben Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema E-Mobilität. Getreu dem Motto „Simply clever“ möchten wir diese neue Technologie für Jeden nutzbar, bezahlbar und verständlich machen.

Wo kann ich laden und wie lang dauert das?

Haushaltssteckdose
Sie einfach wie Smartphone laden. Hier erhalten sie eine Aufladung von ca. 15km/h. So können sie z.B. über Nacht in der Garage 100 bis 150 km aufladen.

Wallbox oder Ladesäule
An den meisten öffentlichen Ladesäulen oder an einer Wallbox für zu Hause, sind alltagstaugliche Ladezeiten möglich – z.B. während des Einkaufes oder in der Mittagspause. Je nach Fahrzeug erreicht man hier 150 km/h.

Schnellladesäulen
Sogenannte Schnellader findet man zunehmend an Raststätten oder Einkaufszentren. Hier erreichen Sie je nach Modell Ladezeiten von mehreren 100 km schon in 20-30 Minuten.

Was macht das elektrische Fahren so besonders?

Beim elektrischen fahren profitieren Sie von einer hohen Fahrdynamik. Der Motor leistet aus dem Stand heraus das volle Drehmoment. So erleben Sie beste Beschleunigungswerte mit einem hohen Wirkungsgrad. Der leise und vibrationsfreie Motor verzichtet auf ein Schaltgetriebe – Sie erleben Fahrkomfort wie bei einem Automatikfahrzeug. Der Innenraum eines  Elektrofahrzeuges ist meist größer, da auf die herkömmlichen Antriebsstränge verzichtet werden kann. Durch die im Boden verbauten Akkus, liegt der Schwerpunkt sehr tief – das heißt Fahrspaß pur! 

Wie funktioniert das Laden im Alltag?

Die meiste Zeit am Tag steht das Fahrzeug. Die längsten Standzeiten sind zu Hause oder während der Arbeit, beim Einkauf oder Arztbesuch. Diese Zeiten sollte man zum Laden nutzen, damit sie immer voll geladen durchstarten können. Sie finden auch Ladestationen an Straßenrändern, Parkplätzen, Einkaufszentren oder in Parkhäusern.

In der Europäischen Union arbeiten Regierung, Privatdienstleister und Fahrzeughersteller an vielen Netzwerk mit ultraschnellen Ladeststationen. Dazu kommen eine Vielzahl an privaten Ladepunkten, die meist auch öffentlich zugänglich sind.

Wie ist das mit den Betriebskosten?

E-Mobilität schont die Umwelt und Ihren Geldbeutel. Die Kosten für Strom sind deutlich geringer als für Treibstoff, denn auch dieser wird Energieintensiv und meist mit Kohlestrom hergestellt. 
Außerdem entfallen Kosten für Öle, Ölfilter und andere Schmierstoffe, da ein Elektromotor durch seine einfachere Bauweise komplett darauf verzichtet. Ebenso entfallen Kosten für Zünd- und Abgasanlage.
Durch die etwas andere Fahrweise, nutzen sich Bremsbeläge deutlich weniger ab und halten um ein vielfaches länger. Der E-Motor kann rekuperieren und steigert so die Effizienz des Fahrzeugs zusätzlich

Steuervergünstigungen- und Befreiungen machen die E-Mobilität für viele zusätzlich interessant.

Wie kann ich mein Fahrzeug zu Hause laden?

Zu Hause ist bereits mit einer Haushaltssteckdose das Laden möglich – natürlich recht langsam. z.B. über Nacht. Alternativ sind Wallboxen oder mobile Ladeadapter für Starkstromdosen erhältlich mit denen die Ladezeiten erheblich verkürzt werden.

Eine Ladestation für zu Hause?
Auch von uns als Ihrem ŠKODA-Partner erhalten sie eine passende Wallbox. Sie sorgt für höchsten Komfort und Sicherheit beim Laden. Mit einem praktischen und umfassenden E-Check bereiten wir alles für bequemes Laden für Ihr Zuhause vor.
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Fahren ohne Einschränkungen

Luftverschmutzung innerhalb der Städte, zählt zu einem der dringendsten Probleme unserer Zeit. Da Elektroaus local Emissionsfrei sind, müssen Sie sich keine Gedanken machen in welcher Umweltzone Sie sich befinden – Für Elektrofahrzeuge gilt „Freie Fahrt“

Unser Online-Tipp

Auf goingelectric finden Sie eine Übersicht an Ladestationen verschiedenster Anbieter und Nachrichten aus der Welt der E-Mobilität.••• 
www.goingelectric.de

Die wichtigsten Grundbegriffe

Elektromobilität verändert die Art, wie wir uns fortbewegen – leise, effizient und lokal emissionsfrei. Doch was steckt eigentlich hinter der Technik? Hier finden Sie verständlich aufbereitetes Basiswissen rund um das Thema Elektrizität und die Funktionsweise elektrischer Fahrzeuge. Ideal für alle, die sich einen ersten Überblick über Grundbegriffe verschaffen oder ihr Wissen auffrischen möchten.

AC-Strom

Die Abkürzung AC steht für „Alternating Current“ und bedeutet Wechselstrom. Hier wird die Polung des Stroms regelmäßig gewechselt und ein Gleichgewicht aus negativer und positiver Richtung erzeugt.

In der Praxis

Jedes Elektroauto ist dafür geeignet, mit Wechselstrom geladen zu werden. Der Inverter (Wechselrichter) des Fahrzeugs wandelt hierfür den Wechselstrom in Gleichstrom um.

DC-Strom

Die Abkürzung DC steht für „Direct Current“ und bedeutet Gleichstrom. Hier wird die Stärke und Richtung des Stroms zeitlich nicht geändert.

In der Praxis

Bei manchen Elektroautos gibt es als Alternative zum AC-Laden die Gleichstrom- oder auch DC-Ladestation. Hier wird der Strom direkt in die Batterie geladen. Der teure und schwere Gleichrichter ist dabei direkt in der Ladestation verbaut.

Permanenterregte Synchronmaschine (PSM)

Eine permanenterregte Synchronmaschine ist eine Wechselstrommaschine, bei der die Frequenz der erzeugten Spannung proportional der Umdrehungsgeschwindigkeit ist.

In der Praxis

In vielen Elektroautos ist die PSM die typische Bauart des Elektroantriebs. „Permanent erregt“ heißt, dass im Motor sogenannte Permanentmagnete zum Einsatz kommen, keine Elektromagnete. Werden letztere eingesetzt, handelt es sich um eine elektrisch erregte Synchronmaschine (ESM).

Volt (V)

In Volt wird die elektrische Spannung angegeben. So wird beschrieben, wie viel Energie in den einzelnen Ladungsträgern, den Elektronen steckt. Eine normale Haushaltssteckdose liefert beispielsweise einphasigen Wechselstrom mit einer Spannung von 230 Volt. Der Einsatz eines 48-Volt-Hybridsystem bietet zudem die beste Möglichkeit der Verbrauchs- und CO2-Reduzierung zu überschaubaren Kosten. Dazu zählt das Abschalten des Verbrennungsmotors während der Fahrt (Segeln), ein sehr schneller Motorstart und eine effiziente Bremsenergie-Rückgewinnung (Rekuperation).

In der Praxis

Der Akku von Elektrofahrzeugen hat je nach Modell eine Nennspannung von 300 bis 1000 Volt. Die aus konventionell angetriebenen Fahrzeugen bekannte 12 Volt Batterie gehört jedoch ebenfalls zur Grundausstattung des E-Autos. Sie gewährleistet in erster Linie den Betrieb der kleineren Verbraucher wie Lüftung oder elektrische Fensterheber.

Memory Effekt

Unter dem Memory-Effekt bezeichnet man den Kapazitätsverlust einer Batterie, der bei häufiger Teilentladung eintritt. Dieses Problem tritt insbesondere bei alten Nickel-Cadmium-Batterien auf und äußert sich durch einen frühen Spannungsabfall, obwohl die komplette verfügbare Kapazität noch nicht entnommen wurde.

In der Praxis

Bei Elektroautos werden heutzutage fast ausschließlich Lithium- Ionen-Batterien verwendet, die sich durch eine hohe Zyklenfestig- keit (Ladung/Entladung) auszeichnen und von dem Memory-Effekt nicht betroffen sind.

Smart Grid

Als Smart Grid werden intelligente Stromnetze bezeichnet. Elektrofahrzeuge können Teil des Smart Grid werden, indem sie zeit- und lastgesteuert geladen werden bzw. sogar Energie in das Netz zurückspeisen.

In der Praxis

Auch wenn sich Smart Grid momentan noch in der Entwicklungsphase befindet, sind intelligente Stromnetze bereits jetzt ein wichtiger Bestandteil auf dem Weg zur Elektromobilität.

Ampere (A)

Einheit der Stromstärke. Die Stromstärke gibt an, wie schnell der Strom durch das Stromkabel fließt.

In der Praxis

Eine handelsübliche Wallbox für das Laden zu Hause wird mit 16 oder 32 Ampere an das Stromnetz angeschlossen. Je mehr Ampere zur Verfügung stehen, desto kürzer ist die Aufladezeit bei einem Elektroauto.

Bidirektionales Laden

Beim bidirektionalen Laden kann die Ladeelektronik des Elektrofahrzeuges nicht nur Energie vom Netz aufnehmen, sondern auch wieder zurück an das Netz abgeben. Damit wird die Batterie eines Elektro- autos potenziell zum Stromspeicher.

In der Praxis

Als Teil eines intelligenten Netzes (Smart Grid) könnte diese dann Überkapazitäten etwa aus Solaranlagen speichern und bei Bedarf wieder abgeben, sofern sie am Stromnetz angeschlossen ist. Dies wird in der Zukunft möglich sein.

Watt (W)

Mit Watt (W) wird die Leistung, also der Energieumsatz pro Zeitspanne bezeichnet. Die elektrische Leistung ergibt sich aus Volt, also dem Druck, und Ampere, also der Menge, zusammen. Für die Ladedauer eines E-Autos gilt die Faustregel: Je weniger Leistung die Quelle hat, desto länger dauert die Aufladung. Eine normale Steckdose (die man nur in Notfällen nutzen sollte) liefert eine Leistung von 3,7 Kilowatt, eine gängige Wallbox 11 Kilowatt. Öffentliche Normal- ladestationen verfügen in der Regel über eine Leistung von 22 Kilowatt.

In der Praxis

Beim Elektroauto wird die maximal speicherbare bzw. aktuell verfügbare Energie der Traktionsbatterie in kWh gemessen. Eine Kilowattstunde ist die Energie, die mit einer Leistung von 1 Kilowatt in einer Stunde aufgenommen oder abgegeben wird. Bei zusätzlicher Betrachtung des Energieverbrauchs (gemessen in kWh pro 100 km) ergibt sich die theoretische Reichweite eines Elektrofahrzeugs.